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Passivhaus

Haßfurt

High-Tech-Glasfassade spart Heizenergie

Passivhaus in Haßfurt mit Glas-Elementen: Sonne aktiv und passiv nutzen

Interpane, Passivhaus
Glas gewinnt beim energetischen Bauen immer größeren Einfluss. Gelungenes Beispiel moderner und energiesparender Glasarchitektur ist ein von der Architektin Susanne Baur in Haßfurt (Unterfranken) erstelltes

Passivhaus. Fassaden aus dem High-Tech-Glas iplus 3C führen zu Sonnenenergie-Gewinnen. Hoher Wärmeschutz der Gebäudehülle ist das A und O eines jeden Passivhauses. Sie wird beim Haus in Haßfurt durch die 25 Zentimeter dicke Dämmstoff-Hülle der massiven Außenwände und eine besonders hochwertige Warmverglasung der Glasfassaden sichergestellt.

Das Superwarmglas iplus 3C wurde wegen der Ansprüche, die an eine energieeinsparende Verglasung gerichtet werden, von der Bauherrin ausgewählt. Durch zwei Silberschichten und eine zusätzliche Edelgasfüllung (Krypton) in den Scheibenzwischenräumen des Dreifach-Verbundglases wird der für ein Glas extrem niedrige Wärmedurchgangswert (Ug=0,5 W/m²K nach EN 673) erreicht .

Interpane, Passivhaus
Optisch besonders herausragend ist die nach Süden bzw. Westen ausgerichtete Glasfassade. Eine PV-Anlage wirkt wie ein Sonnensegel und schützt so die Wohnräume bei hochstehender Sonne zusätzlich als Schattenspender vor zu intensiver Erwärmung.

Interpane, Passivhaus
Durch die energetisch optimal abgestimmte Kombination von Konstruktion, Baustoffen und Haustechnik ist der Betrieb des Hauses besonders wirtschaftlich. Die Gebäudetechnik wird mittels EIB gesteuert und überwacht. Der Jahresheizwärme-Bedarf inklusive Brauchwassererwärmung liegt
unter 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche.

Sogar im Sockelbereich der Glasfassade wird auf eine Zusatzheizung verzichtet. Kältestrahlung und Luftzug sind selbst im Nahbereich der Fassade nicht zu verspüren. Dank der hochwertigen iplus 3C Verglasung wird hohe natürliche Lichtdurchflutung ganzjährig mit einem ausgesprochen behaglichen Wohnklima verbunden.