Spiegel-Neubau, Hamburg
Spiegel-Neubau, Hamburg
Das Fenster zur Stadt
Die neue Spiegel-Zentrale und das nebenstehende Kontor, ein 14 und
neun Etagen hohes Gebäude-Doppel, erweitern die Galerie international
herausragender Architektur in Hamburg. Verlagsgebäude und Kontor stehen
als eindrucksvolle Glasarchitektur auf einem gemeinsamen
Backsteinsockel. Das dänische Büro Henning Larsen Architects entwarf die
Gebäude, die sich auf unregelmäßig trapezförmigen Grundrissen in die
Ericusspitze schmiegen. Das 61 Meter hohe Redaktionsgebäude wirkt vom
Norden betrachtet wie ein Fenster zur Stadt und gewährt dem Betrachter
tiefe Einblicke ins Innere. Die Glashülle ermöglicht zudem
Multimediaprojektionen und ist mitverantwortlich für die herausragende
Energiebilanz. ipasol neutral 68/37 Sonnenschutz- und iplus E
Wärmedämmverglasung von Interpane schaffen von Tageslicht durchflutete
Räume, die vor sommerlicher Überhitzung ebenso gut geschützt sind wie
vor dem Auskühlen an kalten Tagen.
„Lage, Lage, Lage“: Das Ericus-Quartier (Hamburg), liegt als
architektonisches Filetstück in begehrter City-Wasserlage neben der
Speicherstadt und ist vom Zentrum und Hauptbahnhof fußläufig innerhalb
weniger Minuten erreichbar. Besucher schätzen das maritime Flair und den
Blick auf die historischen Fassaden, umgeben vom Brooktorhafen. Auf
einem gemeinsamen Backsteinsockel entstanden hier, am nordöstlichen
Eingang der HafenCity, das neue Verlagsgebäude der Spiegel-Gruppe und
das Ericus-Kontor mit Lager- und Büroflächen. Seit kurzem arbeiten im
Verlagsgebäude alle Redaktionen der Gruppe auf rund 30.000 Quadratmeter
Bruttogeschossfläche mit bestem Ausblick auf ein grandioses
Hafenpanorama.
Ausgezeichnet für herausragende Nachhaltigkeit
Durch die ungewöhnliche Konstruktion, die der Fassadenbauer
Schindler Fenster & Fassadenbau (Roding) umsetzte, spielt das
Redaktionsgebäude nicht nur optisch, sondern auch energetisch in der
ersten Liga: Für die Klimatisierung wurde es bereits mit dem begehrten
„Umweltzeichen Hafencity Gold“ bedacht – einer Auszeichnung für
herausragendes „grünes“ Bauen. Das Zertifikat wird vergeben für den
nachhaltigen Umgang mit Energie und öffentlichen Gütern, den Einsatz
umweltschonender Baustoffe, die Berücksichtigung von Gesundheits- und
Behaglichkeitsaspekten und für einen nachhaltigen Betrieb. In fast allen
Fassaden des neuen Spiegel-Hauses kommt eine
Dreifach-Wärmedämmverglasung (iplus E von Interpane) in
Pfosten-Riegel-Konstruktion zum Einsatz. Im Erdgeschoss, in der
hochtransparenten Structural Glazing Fassade im Mittelteil des Gebäudes
und im großflächigen Dach sorgt ipasol neutral 68/37 Sonnenschutzglas
für eine neutrale Durchsicht und eine hervorragende Energiebilanz. Durch
den niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert = 37 Prozent nach EN
410) erhitzen sich die dahinter liegenden Räume bei Sonneneinstrahlung
weniger und auf eine außenliegende Verschattung konnte verzichtet
werden. Zudem gelangt besonders viel Tageslicht (TV = 68
Prozent) in die Räume. Die Lichtreflexion außen ist sehr gering, was zu
einer besonders farbneutralen Außenansicht und maximaler Transparenz
führt. Ebenfalls niedrig ist die Innenreflexion des Glases – und die
Durchsicht nach außen somit hervorragend, auch bei Innenbeleuchtung. Das
nebenstehende Kontor wird durch iplus E Zweifach-Wärmedämmverglasung
und ipasol neutral 68/37 Sonnenschutzverglasung geschützt.
Auch das Heiz- und Kühlkonzept ist ausgeklügelt: Wärmetauschende
Erdsonden und Photovoltaik-Anlagen senken den Verbrauch an
nicht-regenerativer Energie, die Glasfassade wird auf natürlichem Wege
hinterlüftet – das macht sowohl Klimaanlagen wie auch herkömmliche
Heizkörper überflüssig. Heiz- und Kühlsegel an den Raumdecken der Büros
regulieren das Raumklima durch milde Abstrahlung, die das Wohlbefinden
steigert. So wird das gesamte Gebäude umweltschonend und komfortabel
beheizt und gekühlt, ohne dass zum Beispiel auf das manuelle Öffnen der
Bürofenster verzichtet werden muss.
Pufferzone aus Licht und Frischluft
Das alle Stockwerke überspannende, glasüberdachte Atrium (ipasol
neutral 68/37 Sonnenschutzverglasung) erzeugt im Innenraum eine turmhohe
Säule aus Licht und Luft, umrahmt von Galerien. Bewegen sich die
Mitarbeiter zwischen den Büros oder über die zahlreichen Brücken und
Treppen von Stockwerk zu Stockwerk, ist jederzeit ein freier Blick in
den Himmel möglich. Den Architekten gelang es so, ein perfektes Bild von
Transparenz, Vernetzung und Kommunikation zu schaffen. Das Farbkonzept
im Inneren des Gebäudes ist geprägt von weißen, oftmals mobilen
Innenwänden, grauen Teppichböden und viel naturbelassenem Holz. Allein
die schon beinahe legendäre „Farbexplosion“ der Snackbar aus dem alten
Gebäude fällt bewusst aus dem Rahmen. Diese Hommage an frühere Zeiten
verfrachteten die Planer ins fünfte OG: Farbige Stoffprismen, Wand- und
Pendellampen, vorwiegend mutig in Orange und Lila. Es ist zu vermuten,
dass dies der Ort sein wird, an dem frische Volontäre fortan mit den
Mythen der Spiegel-Geschichte vertraut gemacht werden. Alternativ bietet
sich dazu die Kantine im Erdgeschoss an – mit ihrer Terrasse direkt am
Wasser.
Weitere technische Informationen erhalten Interessierte auch im Internet unter www.interpane.com.
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Hochtransparent und filigran wirken Redaktionsgebäude und Kontor beinahe
wie Skulpturen aus Glas. ipasol neutral 68/37 schützt vor dem Aufheizen
der Büros, dämmt bei niedrigen Temperaturen und lässt besonders viel
Tageslicht hinein. iplus E Wärmedämmverglasung (im Zweifach- und
Dreifachaufbau) schützt vor dem Auskühlen.
Foto: Noshe

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